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Published on May 19th, 2011 | by markus

“Der Weg,… verbindet” von Rob Bell, new Blog Post!

Vor einigen Tagen haben wir in Düsseldorf einen bewegenden Kongress miterlebt. 

Als Hauptredner war Rob Bell geladen, der schon die letzten Monate durch sein neues Buch von sich reden gemacht hatte. Kontrovers wurde es den Globus rauf und runter diskutiert, auch von Leuten die sich nur einfach beteiligten ohne das Buch je gelesen zu haben. Und so gebe ich meinen Senf eben auch noch dazu, so schmeckt die Diskussion noch ne Ecke herzhafter.

Ich zitiere seine Gedanken welche im neusten Willow Newsletter abgedruckt werden:

DER WEG

Als Christ versuche ich einfach, mich nach einem bestimmten Weg auszurichten, nach dem Weg, den Jesus als gangbar darstellte. Und ich glaube, der Weg Jesu ist die bestmögliche Lebensweise. Das ist nicht irrational oder primitiv oder blinder Glaube. Das ist nur ehrlich, denn wir gehen alle auf einem bestimmten Weg, leben auf eine bestimmte Art.

Ich bin überzeugt: Großzügig zu sein ist der bessere Weg.

Ich bin überzeugt: Menschen zu vergeben, statt Bitterkeit mit sich herum zu tragen, ist der bessere Weg. 

Ich bin überzeugt: Mitgefühl ist empfinden ist der bessere Weg.

Ich bin überzeugt: Frieden anzustreben, egal in welcher Situation, ist der bessere Weg.

Ich bin überzeugt: Auf die Weisheit anderer zu hören, ist der bessere Weg.

Ich bin überzeugt: Aufrichtig mit anderen umzugehen, ist der bessere Weg.

Diese Denkweise ist nicht absonderlich oder seltsam, sie ist einfach die Erkenntnis, das jeder irgendjemandem folgt. Und ich versuche, Jesus zu folgen.

Rob Bell in “Velvet Elvis”

Sind diese Gedanken widersprüchlich? Anstössig, nein sind sie nicht. Sondern sind eher verbindend. Dies ist definitiv ein Trend unser Zeit. Es wird weniger abgegrenzt und weniger konfrontiert, sondern man versucht eine Win-Win Situation zu schaffen. Indem jeder seinen Standpunkt behalten kann und wir dennoch den Weg gemeinsam gehen können, ohne das sich jemand verbiegen muss. 

Die Bibel geht jedoch nicht immer diesen Weg, nicht immer will sie nur verbinden und harmonisieren. Sie kann auch mal ganz schön vor den Kopf stoßen, konfrontieren und ausgrenzen. Auch Jesus hat nicht jeden in die Nachfolge aufgerufen und mitgenommen. Er hat auch mal herausgefordert. Und dies sollten wir nicht aus den Augen verlieren. Nur weil wir Frieden leben wollen ist nicht automatisch alles erlaubt. Nicht jeder Weg führt automatisch an das Ziel.

Jetzt müsste man sich natürlich wieder darüber unterhalten, was das Ziel ist. Aber echt gesagt, lasse ich das für ein ander mal!

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