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Published on June 29th, 2011 | by markus

You’ve got the Vision, … you’ve got the Job.

Dieser Satz ist nicht mega populär bei uns.

Die Menschen haben Angst das sie sobald sie eine Idee teilen, gleich einen Job an der Backe haben. Und das ist verständlich. Dann hält man eher den Mund, sagt nichts, und wird somit nicht zugeschüttet mit neuer Verantwortung.

Dennoch spricht eben einiges dafür, dass derjenige der die Idee hat auch genau derjenige ist, der diese Vision auch tragen will und muss. Er ist derjenige der das Herz dafür hat, der die Energie hat und somit der prädestinierte Visionsträger ist.

Der Manager von Nelson Publishing House in den USA, Michael Hyatt, schreibt dazu folgendes: Der Artikel ist in English, Google hat ihn für mich auf Deutsch übersetzt :) http://us2.campaign-archive2.com/?u=52d5c7778a3adfda535c3b349&id=6f533890…

Vor einigen Jahren hatte ich mit einem prominenten, früheren Bestsellerautoren Mittagessen. Er ärgerte sich, dass sein Umsatz im stetigen Rückgang ist und dies seit mehreren Jahren. „Ich bin nicht bereit, Verantwortung zu übernehmen“, stieß er mit dem Finger in meine Brust und zischte: “Mein Job ist es, die Bücher schreiben, Ihre Aufgabe ist, sie zu vermarkten.”

In der alten Welt, hatte er Recht. Autoren erstellen das Produkt und verließen sich auf ihren Verlag zu vermarkten. Aber diese Welt ist gestorben. Das bedeutet nicht, dass Verlage von ihnen erwarten, alles zu tun. Aber es bedeutet, dass sie wirksamer sind, wenn eine Plattform bereits vorhanden ist. Diese gilt es zu nutzen.

Wenn das wahr ist für Autoren, die mit den traditionellen Verlagen veröffentlichen, gilt dies noch viel mehr für Autoren, die sich selbst vermarkten, sprich eigenen Verlage gegründet haben. Ja, es ist einfacher als je zuvor, ein Buch in den Druck zu bekommen, aber es ist schwieriger, als es je zuvor, diese zu verkaufen.

Als Ergebnis ist Marketing nicht etwas, das Sie sich leisten können, es anderen zu überlassen. Sie tragen die Verantwortung für sich selbst. Dies gilt nicht nur für Autoren. Es gilt für fast alle anderen Felder.

Es gibt mindestens vier Gründe, warum dies notwendig ist:

1.              Niemand kennt, Ihr Produkt besser als Sie. Ich höre Autoren, die die ganze Zeit klagen “Mein Marketing-Direktor hat noch nicht einmal mein Buch lesen.” Tut mir leid, aber das ist die Norm. Das musst du verstehen. Der typische Marketing-Direktor ist für 50-plus Bücher pro Jahr zuständig. Selbst wenn sie Zeit haben, um Ihr Buch (was sie wahrscheinlich sowieso nicht) gelesen haben, werden sie es nie so verstehen, so, wie Sie es kennen.

2.              Niemand hat mehr Leidenschaft für Ihr Produkt, wie Sie. Glaubst du wirklich, irgendjemand interessiert sich mehr für Ihr Buch als Sie selbst? Ich bezweifle es. Sie kostete es Monate, vielleicht Jahre, es zu schreiben. Es ging weiter, wenn diese kleine Stimme in deinem Kopf sagte, dass Sie verrückt sind. Sie erlitten eine Reihe von Ablehnungen von Agenturen und Redaktionen. Aber man machte weiter. Warum? Liebe. Sie waren begeistert von Ihrer Botschaft oder Geschichte. Sie mussten es einfach mit der Welt teilen.

3.              Niemand hat mehr investiert, als Sie. Wenn Ihr Buch floppt, kann der Marketing-Direktor des Verlags auf das nächste Projekt zugehen. Es ist nicht so, dass er oder sie daran nicht interessiert sind, es ist nur, dass der Verlag sehr viel Auswahl hat. Nicht so bei Ihnen. Ihr Veröffentlichungserfolg steigt oder fällt mit dem Erfolg Ihres aktuellen Projekts. Wenn es gelingt, erntest du den Löwenanteil der Früchte. Schlägt dies fehl, leiden Sie die Konsequenzen. Ihre Karriere ist auf dem Spiel.

4.              Es wird wohl niemand in die Hand nehmen, wenn Sie dies nicht tun. Ich wünschte dies wäre nicht der Fall, aber für 95 Prozent aller Autoren ist es so. Sicher, ein traditioneller Verleger aktiviert seine Standardmethoden an Marketing-Aktivitäten. Aber diese reichen in der Regel nicht aus, um Ihr Buch bemerkbar zu machen, besonders in einer Welt, wo mehr als eine Million neue Buchtitel jährlich veröffentlicht werden. Marketing-Direktoren und Publizisten haben in der Regel nicht die Zeit und Ressourcen die erforderlich wären, um Ihr Buch zum Erfolg zu führen.

Aus diesem Grund müssen Sie die Sache in die eigenen Hände nehmen. Lassen Sie mich vorschlagen, dass Sie einen langen Blick in den Spiegel werfen. Die Person, die sie dort sehen ist Ihr neuer Chef-Werbemanager. Hören sie auf, sich  zu beschweren, über die Tatsache, dass Ihr Buch nicht die Marketing-Anstrengung bekommt, welches es verdient. Stattdessen übernehmen sie die Verantwortung für ihren eigenen Publishing-Erfolg und laden Sie andere, einschließlich den Verleger ein, um sich dem Vorhaben anzuschließen.

Mein Schlusssatz ist der, wenn wir es auch weniger gewohnt sind als die selbstgemachten Millionäre in den USA, den eigenen Erfolg zu schaffen, dann sollten wir uns aber auch nicht beschweren, wenn die Dinge nicht so laufen und sich so entwickeln wie wir es wünschen. Vielleicht benötigt es bei uns in Deutschland und auch im Reich Gottes noch mehr Menschen die bereit sind nicht die Verantwortung abzuschieben, sondern die Verantwortung anzunehmen um ihre eigene Berufung zu finden.

 

 

 

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