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Published on January 21st, 2016 | by markus

Mehr Grautöne

Unsere gesellschaftliche Entwicklung geht derzeit stark den Weg des “Entweder-Oder”.

Man ist dafür oder dagegen. Zu dem Thema hat puls.de gerade ein gutes Video gedreht: Sie beschreiben es so

“Seit Wochen gibt es in Deutschland nur noch Schwarz und Weiß. Entweder man ist für Flüchtlinge oder gegen. Entweder man ist für Muslime oder gegen. Entweder man ist für Merkel oder gegen. Hier ist ein Plädoyer für mehr Grautöne”

Ich verstehe ihr Anliegen und ich trage dies auch mit. Diese Entwicklung dass man schnell überreagiert, hitzig ist und nicht in Ruhe nachdenkt bevor man urteilt trifft es auf den Punkt.

Aber woher kommt diese Überhitzung in unserer Gesellschaft?

Darauf fallen mir einige Antworten ein,

  • Zum einen, denke ich, ist man überfordert, mit dem was um einen herum passiert.
  • Zum anderen, fordert das Leben und die verbundene Arbeitssituation noch mehr Leistung
  • und da obendrauf kommt noch das viele in ihrem Privatleben alles andere als geordnete Verhältnisse haben.

Das sind sehr pauschale Beobachtungen aber sie sind sicher nicht ganz an der Ursache vorbei.

Was mich jedoch ebenso beschäftigt, bei der Aussage “grau” zu denken, bzw. handeln, ist die Befürchtung, dass wir immer stärker dazu neigen, keine klare Meinung mehr haben zu dürfen. Alles soll möglich gemacht werden, alles geschluckt und mitgetragen. Wer wirklich eine eigene Meinung hat, macht sich nicht nur angreifbar, sondern stellt sich gar selbst sehr schnell auf die Abschußbahn. Und dies finde ich bedenklich. Ich plädiere daher für Menschen die sowohl ihre Meinung haben, als auch äussern dürfen und sollen.

Die Bibel sagt einmal in Offenbarung 3, 15.16

Ich kenne dich genau und weiß alles, was du tust. Du bist weder kalt noch heiß. Ach, wärst du doch das eine oder das andere. Aber du bist lau, und deshalb werde ich dich ausspucken.

Wankelmütig und von jedem Wind umgeblasen. Ich hoffe nicht, dass das die Gesellschaft von einem fordert. Ich bin für mehr Profil aber im richtigen Ton. Daher ist das Plädoyer verständlich, da es nicht gegen Profil und Meinung ist aber gegen die Hitzköpfigkeit die sich breit macht.

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