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Published on May 8th, 2019 | by markus

Iron Lung

Martin Smith’s neues Lied ist sehr persönlich. Schaut es euch an: https://www.youtube.com/watch?v=T1a3wZGofCc

Immer wieder bewegend wenn Musiker sich öffnen und einen Einblick in ihr Privatleben geben. “Unsere” deutsche Musikerin Lena hat ja auch gerade ein sehr persönliches Album herausgegeben und wurde dazu interviewt: https://www.youtube.com/watch?v=NbCigjgfDjY

Es bewegt und lässt die Kritiker und “haters” verstummen, wenn “Helden” einen Einblick hinter die Fassaden erlauben. Viel zu gnadenlos geht man oft mit ihnen um und die sozialen Medien haben hier zu einem nochmal stärkeren Momentum und einer nochmal schärferen Sprache beigetragen.

Die Frage die sich mir dabei stellt, wieviel darf man, sollte man, Einblick in sein Privatleben geben? Können die Leute damit umgehen oder nützen sie es um im Umkehrschluss dies wieder zu nützen um neue Kritik bzw. Unmut zum Ausdruck zu bringen?

Ich bin weit von “famous” und dennoch spielt meine Arbeit und Dienst sich zu einem großen Anteil in der Öffentlichkeit ab. Immer einen Rat, eine Antwort, eine Ermutigung und ein Lächeln parat. Es wird erwartet, es wird gefordert, es wird erwünscht. Auch wenn vom Grundsatz jeder weiß dass niemand immer gut drauf ist.

Diesen Druck der sich da über Jahre über einen aufbaut ist einerseits unmenschlich, ist aber von der Anforderung auch eine Berufung und muss immer wieder richtig geerdet und eingeordnet werden. Man erlebt dabei alles von “himmel-hoch-jauchzend” bis “zu-tode-betrübt”. Dabei sind die Höhen nicht wirklich Höhen und die Tiefen nicht wirkliche Tiefen. Sie sind es gefühlt aber sie sind es nicht wirklich in real und daher benötigt es Raum, Zeit und Menschen als Gegenüber, die dabei helfen wieder in Balance zu kommen. Wie das konkret jeder anpackt, wird sicherlich sehr individuell aussehen aber der eigentliche Punkt ist der, es gilt diesen Ausgleich regelmäßig vorzunehmen und gewissenhaft zu gestalten. Wer dafür sich keine Zeit nimmt, wird untergehen, früher oder später. Er wird dem Druck langfristig nicht standhalten können.

Daher mein Fazit,

  1. Nimm es Ernst
  2. Suche dir deinen Ausgleich (Sport, Hobby, Auszeit,…)
  3. Finde Menschen die nicht fordern, sondern die dir gut tun
  4. Hol dir Hilfe wenn du merkst dass der bisherige Ausgleich nicht ausreicht.

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