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Published on May 22nd, 2020 | by markus

Online Church 2

Echt verrückte Zeiten in denen wir leben. Wenn man das “Bruddeln” und Schimpfen mal beiseite legt, nur für einen Moment, dann hat niemand Lebendes so was schon annähernd miterlebt und weiss auch nicht wirklich wie man damit umzugehen hat.

So viele sind in diesen Tagen Experten wie man das oder jenes zu tun hat und was alles falsch läuft aber weiss man es, wenn man ganz ehrlich ist, wirklich besser oder ist man eben einfach nur überfordert was da so alles um einen herum abgeht.

In meinem letzten Post vor ein paar Wochen (http://markuseichler.com/2020/04/online-church-1/) habe ich davon geschrieben was dies für mich und die Bereiche bedeutet hat, was mich dazu bewegt und wie die Erstreaktion war. Nun sind mittlerweile weitere Wochen verstrichen und der Impact wird mehr und mehr spürbar und zur Belastungsprobe. Was nun vor allem bedrückt und einem graue Haare bringt, sind die nicht nach vollziehbaren Schritte aus der Krise heraus. Wer bekommt welches Recht, wer muss weiter mit äussersten Beschränkungen zurechtkommen.

Kurzum kämpfen wir alle, mehr oder weniger stark, damit, dass wir in unserer Freiheit beschränkt sind und uns beraubt fühlen. Jeder war es doch so gewöhnt, das zu tun und lassen was einem so in den Sinn kam.

Zurück zu meinem Verantwortungsbereich Gemeinde, die Herausforderungen die wir haben sind vielfältig, sicherlich. Da ist zum einen dass wir erst seit dem 10.Mai wieder Gottesdienst feiern dürfen, wenn auch nur super beschränkt, da ist zum anderen dass es nicht einfach war, aneinander dran zu bleiben, da das Online Church Konzept wirklich nur sehr beschränkt möglich war und eben auch mittlerweile zu einer absoluten Müdigkeit unter den Christen geführt hat. Wer mag schon stundenlang, sowohl für die Arbeit und dann noch für das Gemeindeleben, auf einen Bildschirm schauen? Und bei allem Ringen um miteinander unterwegs zu bleiben, setzte die Schockstarre ein, die eine absolute Lustlosigkeit zur Folge hatte.

Ein Projekt welches ganz gut unter jungen Menschen ankam war die “Message of Hope” die wir als #Jugendgemeinde #Young Move jeden Tag über Instagram von unterschiedlichen Mitarbeitern gepostet haben. Wir begannen am 23. März im Lockdown daheim https://www.instagram.com/p/B-EcVkzIqIC/ und wagten dann immer kreativere Settings wie diese auf der Schwäbischen Alb https://www.instagram.com/p/B_Mqi1fo3Bg/ und setzen einen kreative Schlusspunkt am 1. Mai mit Adrian Tomm https://www.instagram.com/p/B_ouWYjoeDk/

Wie habt ihr Kirche mit Schwerpunkt online erlebt, überlebt, gestaltet und erduldet?

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